
Home | Inhalt:
design-cad.de | Mehr Text
+AAAA Schrift+Zoom oben im Browser-Menü vergrößern
Von Mensch zu Mensch
CAD-Skizzen
Skizzen veranschaulichen eine Erinnerung von einem Zustand, vor den Augen aus der Umwelt oder eine neue Erfindung aus der Gedankenwelt. Skizzen veranschaulichen einen bereits vorhandenen „Ist-Zustand“ oder einen möglichen alternativen „Soll-Zustand“. Eine Idee wird "skizziert", veranschaulicht, mit anderen geteilt. Die CAD-Skizzen sind nicht fotorealistisch und sind es gewollt auch nicht. Sie bleiben eine erkennbare Art als Kunst-Stil. Der architektonische Modell-Bau-Charakter soll gewollt erkennbar bleiben.
So wie in der Malerei Pinsel und Farben Hilfsmittel sind, die ohne Grenzen und ohne vorgegebene Systeme eine Idee oder Wahrnehmung veranschaulichen, so auch CAD-Skizzen als Bilder. Ein Foto wird durch einen "Knopfdruck" erstellt und zeigt eine Momentaufnahme, fixiert als Abbild. Eine Skizze braucht mehr Zeit und entwickelt sich mit Änderungen noch während des Zeichnens. Das Skizzieren ist ein Prozess, in dem hinein und heraus gelesen wird und reflektierend geändert oder korrigiert wird. Ein weißes Blatt Papier, als Fläche, wird gefüllt mit Strichen, mit Linien aus den Gedanken. Visualisieren. Veranschaulichen.
CAD-Skizzen sind gedanklich frei und ohne vorherbestimmende räumliche Grenzen. Skizzen visualisieren grob Entwürfe und Ideen mit relativ wenigen Strichen und Details, sind also kein ganzes Abbild. Eine CAD-Skizze ist auch eine erste "Zeichnung", ein darstellender Versuch, wie mit einem Bleistift in der Hand, auf einem leeren, weißen Blatt Papier. Einfach, frei loslegen. Die Idee steht am Anfang und dann wird ein geeignetes Hilfsmittel gesucht.
Eine Veränderung ist im System nicht möglich, weil das System keine Systemschublade, keine vorgegeben Schablonen kennt? Nur innerhalb des Systems aufbauen mit vorgegebenen Bauteilen? Eine "Vorherbestimmung" reduziert die Kreativität und ist degenerierend. Malen nach Zahlen? In eingezäunten Grenzen bleiben? Die Natur ist nicht starr, auch wenn sie voller Zahlenbeispiele und Formen ist. Was versteinert, wächst und lebt nicht mehr weiter. Wo Schablonen einseitig einengen, hüpft das Leben quasi immer wieder heraus, auch beim Perfektionismus mit geringen Abweichungen. Eingezäuntes Leben im Kastensystem verwelkt. Reifendes Leben braucht Freiheit, um sich weiter zu entwickeln. Deshalb gibt es die gesetzlich geschützte Freiheit in der Kunst und Lehre. Grundlagenforschung. Grundsicherung fürs Leben, Grundsicherung für die Weiterentwicklung. Geschützte Kindheit. Freiheit "und" Reifung wollen nicht rücksichtslos wachsen und keine Sintflut hinterlassen. Reifender Umgang mit der Mitwelt und Umwelt.
Mit freien Skizzen können auch abweichende Fantasien gezeichnet werden, die nicht realistisch sind und in keinem Katalog zu finden sind, noch nicht. Diese grenzenlose Freiheit in der Gedankenwelt ist wichtig für die Übung im kreativen Prozess. Um Zäune, Mauern und Kastendenken zu verlassen, sind abweichende Übungen hilfreich, aber in einem gefahrlosen Spielplatz, der keine gefährlichen Folgen für Mitwelt und Umwelt haben könnte. Exit, Exodus, Ausgang. Alternative. Verhärtete Wege verlassen. Mit gedanklichem Sturm „Brainstorming“ wird schon seit „analoger“ Ära versucht, einfach Ideen zu sammeln, ohne Wertung und später zusammen zu betrachten und heraus zu nehmen, was wünschenswert alternativ und weiter entwickelbar und realisierbar sein kann.
Kinder reifen mit gespielten Fantasiewelten und springen von einer Ebene in eine andere, von einer Rolle in eine andere Rolle. In einem Moment war der "Besen" noch ein "Pferd", auf dem in der Gedankenwelt geritten wird, und im nächsten Moment wird daraus eine andere virtuelle Rolle. Später sollte ein Bezug zur Realität jedoch auch ein Zeichen von weiterer Reifung sein.
In Flugsimulatoren können Piloten gefahrlos in virtuelle Welten eintauchen und verschiedene Situationen durchspielen. Auch in anderen Fahrsimulatoren, von Schiffen bis Autos, kann so gefahrlos geübt werden, aber am Ende muss der Bezug zur Realität gegründet bleiben. Auch technische Assistenz-Systeme und Auto-Piloten müssen sich in der realen Welt bewähren. Die klinisch saubere Labor-Theorie ist eine Seite, die Praxis im Alltag ist eine andere Seite. Eine scheinbar gute Theorie wird in der Realität des Lebens nicht selten durchkreuzt. Abgehoben von der Realität? Geerdet, zurück auf dem Boden der Tatsachen? Zurück im Leben der Realität? Wissenschaftler und Ingenieure überprüfen eine Theorie in der Praxis, mit messbar wiederholbaren Reproduktionen und Test-Modellen, an dem die Theorie in der Praxis geprüft wird. Sind die tatsächlichen Folgen wünschenswert, verhältnismäßig, nachhaltig, verantwortbar?
Im deutschen Grundgesetz wird nach dem menschlichen Alter unterschieden und die damit verbundene Mündigkeitsstufe. Unmündigkeit ist Unreife, weil noch ohne reale Bezugsfähigkeit. Künstliche Intelligenz (KI) ist nicht haftbar, nicht mündig, nicht gereift? Künstlerisch menschliche Fähigkeiten und Kunst können sich von der Realität abheben und aus dem Abstand eine andere Wahrnehmung offenbarer machen, die zu einem tieferen Bezug zur Realität führen kann. Eine Entfernung von der Erde kann bei Astronauten zum staunenden Rückblick auf die eine Erde führen. Wenn man sprichwörtlich vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr sieht, also das Ganze im Zusammenhang, dann hilft ein Abstand, um von außen zu betrachten. Ein sogenannter sprichwörtlicher Tapetenwechsel kann helfen, mit einer kurzen Pause, einem kurzen Urlaub in andere Räume und Umgebungen. Wo es nicht weiter geht, hilft auch mehr Druck nicht, weiter herbei drücken zu wollen. Abstand nehmen, loslassen, liegen lassen, ruhen lassen, wachsen lassen. Eine Nacht darüber schlafen lassen. Das Gehirn arbeitet im Schlaf weiter, ohne den überforderten Mensch. Ein monotones Leben wie am Fließband wird nicht weit reifen können.
Bauteile. Die Geschichten von den klugen "Schildbürgern" veranschaulichen mit Aufklärung und Humor. Ein Schild weist den Weg. "Hier geht es entlang". Wegweiser. Die Schildbürger waren "gut beraten" und eilten mit dem guten Rat zur Tat. Am Ende stand ein Rathaus ohne Fenster in der Stadt-Mitte. In der Eile und Tatendrang vergessen, unberücksichtigt, verdrängt? Und so wurden sie nachtragend und trugen das Licht mit weiterer "guten Beratung" in ihr neues Rathaus. Zusammenhänge? Licht in Eimern hinein tragen? Wo vorher noch Tageslicht neben der Nacht war, war es nun dauerhaft dunkel im neuen Rathaus. Reale Zusammenhänge wurden weiter ignorierend verdrängt auf dem guten Ratsweg. Nun brauchte das neue Haus einen neuen Rat. Die dauerhafte Verschleierung und Verdunkelung offenbarte sich als Verschlimmbesserung. Wo vorher noch Tageslicht vor Ort war, war es nun dauerhaft draußen. Theorie und Praxis und kindlich zur Tat schreitende, amüsante Zusammenhänge. Verständlich, wenn nüchtern von außen betrachtet, andere Menschen skeptisch zusehen und dem vorbildlichen Beispiel nicht ebenso folgen wollen? Problematisch wird es, wenn die Klugheit ungeprüft voraus gesetzt wird und absolut fertig geglaubt werden soll. Worte ersetzten die Werke nicht und auch Etiketten ersetzen nicht den wirklichen Inhalt. In technischen Berufen ist Zauberei deshalb mehr eine Kunst für die Theater-Bühne oder im Bereich kindlicher Rollenspielen. Zaubereien sind täuschende Tricks und Zuschauer glauben nicht wörtlich, sondern bestaunen die Kunst des Künstlers, dessen trickreicher Weg zum Ergebnis im Verborgenen bleibt, also sein Geheimnis bleibt. In technischen Berufen geht es nicht um Glauben, sondern um Wissen, also nicht Worte allein, sondern auch um zusammenpassende Werke. Im Chemie-Unterricht kann es auch zauberhaft knallen und rauchen, aber Chemie-Lehrer*innen werden den Weg von Ursache bis Wirkung erklären und offenbaren wollen, damit es nicht als wörtliche Zauberei geglaubt wird. In der Wissenschaft wird zitiert, um Entwicklungen und Zusammenhänge herzustellen. Passt ein neuer Erkenntnis-Teil besser? Ein Wort passt besser in das Werk? Oder umgekehrt: Passt ein Werk besser in ein Wort? Die Wissenschaft beruft sich auf Entwicklungen anderer, auf eine Vorgeschichte bei anderen Menschen und Kulturen und auch einfach in der Natur. Die Wissenschaft hinterfragt und korrigiert, wenn eine neue Erkenntnis besser passt, die eine Wirkung besser erklären kann. Die Lernbereitschaft ist wesentlich für diesen Weg zu mehr Erkenntnis in Zusammenhängen. Messbare Kontrollen sind in der Wissenschaft wichtiger als allein gläubiges Vertrauen in Worten. Wer will schon in ein Haus einziehen, welches nur durch Worte existiert? Und darin haben technische Berufe einen wesentlichen Unterschied, denn das Endprodukt muß nicht allein geglaubt werden, sondern hat neben den anfänglichen Worten mit Plan auch offensichtliche Werke am Ende, die jeder Mensch sehen kann. Ein Haus wird geplant und gebaut, damit Menschen darin einziehen und wohnen können. Erlebbare Alltags-Praxis. "Des Kaisers neue Kleider" (Märchen, Kaiser ist nackt) ist auch ein Beispiel, wie Menschen ein geschneidertes Produkt sehen und doch nicht die Wirklichkeit sehen wollen oder können. Aber das ist eine andere Geschichte, die das Märchen volkstümlich gut erhellt.
Menschen machen Fehler, vergessen etwas, haben wesentliche Funktionsteile nicht berücksichtigt. Umso wichtiger ist es, wenn sprichwörtlich noch mehr als die eigenen 2 Augen auf einen Plan schauen. Und für Ingenieure sind funktionsfähige Prototypen (Test-Modelle) wichtig, um den theoretischen Plan in der Praxis zu prüfen. Experimentelle Entwürfe sind noch keine fertigen Ausführungspläne. Im Detail werden noch weitere Lösungen oder Korrekturen notwendig werden. Im Anfang aber braucht es eine unbeschwerte Freiheit, einfach zu skizzieren, wissend, dass kein Entwurf absolut perfekt ist. Auch ein Hausbau wird nie absolut perfekt ausgeführt. Die Fehler sollten möglichst minimal sein. Im Gesamtprodukt großer und grober Bauten können Fehler unter 3% noch akzeptabel sein, wenn also 97% planmäßig gut geworden sind. In technischen Berufen werden Toleranzgrenzen gesetzt, wie eine Benotung, die beschreibt, was noch tolerierbar ist. Wer mit Perfektionismus an einen Häusle-Bau geht, wird früh ernüchtern, denn das Leben und die Realitäten vor Ort folgen nicht alle dem Idealbild. Im Metallbereich ist ein Zentimeter neben dem geplanten Maß eine riesige Abweichung. Eine Schraube um "1 cm" dicker oder dünner, überschreitet die Toleranzgrenze überdeutlich. Aber auf Baustellen für große Häuser kann "1 cm" noch im tolerierbaren Rahmen sein. Ein Kilometer Straße, plus-minus "1 cm", ist eine andere Verhältnismäßigkeit als ein dünner "1 mm" Bohrer, plus-minus "1 cm". Und im sehr kleinen Nano-Bereich (Mikrokosmos) ist eine Abweichung von "1 mm" schon extrem viel daneben. In einer Galaxie ist eine Maß-Abweichung von "1 cm" schon extrem genau. Eine Druckknopf-Bedienung kennt nur zwei Zustände "An" oder "Aus", also "1" oder "0". Maschinen und Häuser entstehen nicht durch einen Druckknopf. Auch nach rituellen Einweihungsfeiern mit dem "ersten Spatenstich" für Brücken und Gebäuden, folgen weitere Schritte mit so manchen Korrekturen und Anpassungen. Wer ein Loch in eine Hauswand bohrt, kann auf Ziegel mit Hohlräumen stoßen, spürbar an dem fehlenden Widerstand, denn das Bohren durch die Luft, vor oder hinter dem Bohrer, ist spürbar anders wenn der Bohrer unerwartet auf harten Beton oder Metall trifft. Auch durch Berge treffen Tunnelbauer immer wieder auf unterschiedliche Materialien und Dichte, mal zu weich, mal zu hart. Die Werkzeuge und das weitere Vorgehen müssen an der örtlichen Realität angepasst werden. Deshalb sind Erfahrungen im technischen Bereich für Kinder wichtig. Einen Millimeter mit Holzfeile (Raspel) entfernen am relativ weichen Holz oder 1 Millimeter am härteren Metall, entfernen durch abfeilen mit der Handfeile, ist deutlich unterschiedlich spürbar in Anstrengung und Dauer.
Eine Schulklasse "überspringen" mit einem Stabhochsprung oder mit Durchgang durchs Schuljahr mit realen Inhalten? Der Weg in Berufe geschieht allgemein durch staatlich anerkannte Ausbildungen, also nicht allein durch eigene Anerkennung oder kindlich realitätsferne Einbildung in Rollenspielen. Zur Ausbildung gehörte früher auch die Wanderschaft, um den Horizont zu erweitern. Die Ausbildungzeit mit Wanderschaft gibt es im Handwerk (Zimmermann) immer noch. Denn manche bauen ein Haus und setzen Fenster hinein, andere setzen zuerst Fenster mit Gerüst und bauen das Haus drum herum. Andere Orte, andere Kulturen, andere Vorgehensweisen, die auch zum Ziel führen. Andere Meister kommen auch zu einem akzeptablen Ergebnis, wenn auch anders wie gewohnt in heimischer Werkstatt. Durch Wanderschaft, durch die weitere Welt, wurde der Erkenntnis-Horizont erweitert und zu einseitig monotone Kultur oder "Inzucht" vermieden, in vielerlei Hinsicht.
Die Beschreibung „fotorealistisch“ bei CAD-Bildern wird allgemein verstanden, aber ein Foto bzw. Abbild kann es so nicht geben, weil es die Realität so nicht gibt, die abgebildet werden könnte, zumindest noch nicht. Architekten verstehen den Unterschied zwischen Vor-Entwurf und fertigem Endprodukt und was dazwischen nötig ist. CAD-Skizzen visualisieren nicht mit realem Pinsel und materiellen Farben, sondern veranschaulichen mit dem technischen Hilfsmittel CAD (Computer Aided Design, Computergestütztes Design). Die Basis, mit Mensch und Hilfsmittel, bleibt. Das Prinzip mit Werkzeugen, zur Umsetzung, bleibt quasi als ein anderer „Pinsel“, „Stift“.
Nachfolgend sind CAD-Skizzen nicht fotorealistisch, sind also kein „Abbild“ von einer Realität, einem Produkt, einer räumlichen Umwelt. Ein klassisches „Foto“ macht ein Abbild von einer Realität, einer real existierenden Umwelt mit Menschen und natürlicher Umwelt oder Räumen. Fotos halten eine Realität fest, Skizzen halten eine Idee fest. Ein Fotogerät kann einen Baum mit allen seinen Blättern und Verzweigungen und Verfärbungen im Detail genau festhalten, also ein Abbild der Realität machen, wie sie ist. Ein Fotogerät macht eine Moment-Aufnahme von einer Ist-Situation und bildet eine Realität ab, wie sie zu dem Zeitpunkt war. Fotogeräte können auch künstlerisch genutzt werden, womit im weitesten Sinne künstlich gemalt wird. Ein Mensch kann einen Baum malen, aber die Realität bis ins Detail nicht so perfekt wiedergeben. Der Unterschied ist kein Fehler, kein Mangel, wenn man vergleichen will im "Maßstab 1:1", sondern kann gewollt erkennbar ein Kunst-Stil sein, eine grobe Skizze oder mit mehr Details und Wiedererkennungsmerkmalen. Unterschiedliche Oberflächen, erkennbar als Glas, Metall, Holz, Stoff, Stein, groben Strichmännchen...
Der Unterschied ist bei nachfolgenden CAD-Skizzen gewollt und soll auch erkennbar bleiben. Für ein Foto braucht man einen Apparat. Für eine Skizze braucht man einen Menschen. Die Grenzen schwinden scheinbar mit technischem Fortschritt, aber gerade deshalb ist der eigene erkennbare Stil wünschenswert. Im Vordergrund steht hierbei nicht die Abbildung durch eine Technik, die wichtig sein kann in anderen Bereichen, sondern die Idee eines Menschen. Von Mensch zu Mensch. Oder von Mensch zu Maschine, die umgekehrt produziert, realisiert. CAD, Computer Aided Design. Ein Architekt denkt eine Welt, visualisiert mit Entwurf, plant und begleitet bis zur Fertigstellung. Der Prozess dazwischen will verstanden werden, mit Wertschätzung, nicht als ein Knopfdruck, nicht als ein Zauberstab als Hilfsmittel, nicht eine KI mit buchstäblichem Zauberspruch.
Architekten haben wie Bauern eine Vorstellung von Saat und Ernte, Anfang und Ende und den anbauenden Prozess mit realer Arbeit dazwischen. Wenn Stadtkinder den Anfang der Milch im Supermarkt sehen, fehlt der Bezug aus realen Lebenserfahrungen. Deshalb sind Lebenserfahrungen aus der realen Umwelt wichtig für die Reifung eines Menschen, wichtig in allen Zeitepochen. Ein Kindergarten, in der Natur oder auf einem Bauernhof oder Ausflüge dorthin, kann Ursache und Wirkung, Saat und Ernte, Anfang und Ende, passende Zuordnungen besser ausbilden. Kinder können lernen, was real zusammen passt, ergänzt werden kann, was baulich trägt und selbst räumliche Funktionalität erleben, vom spielerischen Ausprobieren bis zu Lebenserfahrungen. Eine sinnvolle Entwicklung entsteht nicht im leeren Raum ohne Vorleben und Nachleben, ohne Haftung und Folgen.
Die DNA (Gene) sind ein Bauplan in einem Zusammenhang, wo eine Zelle ein Organ ausbilden und erhalten soll. Hände und Füße sind nicht irgendwo im Raum, sondern am Rumpf und mit Anschluss zum Herz und Gehirn. Sie sind Teil eines ganzen Körpers, Gesamt-Bildes. Scheinbar nutzlose DNA-Abschnitte werden deaktiviert und mitgenommen. Müll? Rest? In Krisen ist ein solcher Informationsraum wieder nützlich und wichtig, wenn daraus Zusammenstellungen entwickelt werden können. Im Computerzeitalter können Ausfälle entstehen. Dann hilft eine Kopie oder Grundlagenteile, aus denen erneut eine ähnliche Zusammenstellung hergeleitet werden kann. Fortschrittliche Entwicklung braucht im Stillstand oder Ausfall eben eine "Entwicklung" als Basis, wenn eine Kopie 1:1 nicht verfügbar ist.
Wahrscheinlichkeiten schaffen allein noch keine reale Welt. Wenn Worte nicht auf Werke basieren, bleibt das Luftschloss ewig eine sogenannte Luftnummer, eine Blase. Die Wissenschaft hilft mit Zitaten zu Hinweisen, zu Zusammenhängen, im Prozess der fortschreitenden Erkenntnisgewinnung, "woher und wohin". Wort und Werk. Absolut einseitig alternativlos bleiben und verhärten und verteidigen? Die nüchterne Wissenschaft ist sich ihrer Unwissenheit bewusst und entwickelt auf bereits bekanntem realen Teil-Wissen weiter. "Reproduzierbar" wie die Natur. Naturwissenschaften. Der Bezug zur realen Umwelt ist wichtig, auch wenn auf dem Weg korrigiert oder sogar umgekehrt werden muss bis vor dem Punkt der falschen Abbiegung. Wissenschaft übt Selbstkritikfähigkeit und baut neue Erkenntnisse ein.
Kinder lernen am Beispiel einer einfachen "Was-passiert-dann-Maschine" anschaulich, wie ein Vorgang den nächsten Vorgang auslöst, von Schritt zu Schritt. Noch einfacher veranschaulicht im Beispiel der bekannten Domino-Steine, die aufgestellt eine Reihe auf einem Weg bilden. Auf einen Anstoß am Anfang folgt die Fortsetzung auf den nächsten Domino-Stein. Bekannt als sogenannter "Domino-Effekt". Wenn eine Unterbrechung eintritt, wird nach dem Punkt im System gesucht, bei dem es nicht weiter geht. Anders ist es bei einer Newton-Pendelkette, wenn nach dem Anstoß am Anfang die Energie am Ende offenbar wird und nur die letzte Kugel auf dem Weg weiter ausschlägt. Physik und Entdecker wie Newton und Gauß. Nach Gauß kann mit einer magnetischen Kugel die Beschleunigung erhöht werden und am Ende ebenso sichtbar schnell die letzte Kugel wegstoßen. Ingenieure lernen Ursache und Wirkung mathematisch und physikalisch im Zusammenhang zu sehen. Eine elektromagnetische Kugel wird beschleunigend angezogen oder dreht umlenkend ab. Gegensätze ziehen sich an, gleiche Polungen stoßen sich ab. So ist das in der Welt der Magneten. Beispielhaft ist dieses Newton-Gauß-Pendel auch mit Satelliten, die Schwung holen im Sonnensystem oder umgekehrt abbremsen. Wenn die Ursache am Anfang nicht als Wirkung am Ende ankommt, ist der Anfang oder ein Punkt auf dem Weg zu überprüfen. In der Wissenschaft muss die Ursache mit der Wirkung bestätigt werden, sonst schafft sie kein Wissen in der realen Welt. "Hypothesen" sind Theorien, die gedacht werden können, aber noch nicht real nachvollziehbar bestätigen können. Es fehlt (noch) das Endergebnis, das reale Ursache-Wirkung-Prinzip, also die Reproduzierbarkeit in die reale Welt. Hypothesen sind vorläufige Hilfsthesen. "Hypothesen" haben einen theoretisch gedachten Anfang, aber noch keinen abschließenden Beweis am Ende.
Der technische Fortschritt wird später eine andere Welt hervorbringen und was heute modern ist, ist später veraltet. Soll der Mensch kurzsichtig folgen, einer Entwicklung hinterher hecheln, die angibt, was gerade modern sein soll, absolut alternativlos? Die Grundlagen, mit realem Bezug und realer Zuordnung und Erkennung, bleiben die Basis, die auch im späteren Leben wichtig bleiben. Die Kindheit ist eine Zeit des Lernens, die kindgerecht genutzt und gesetzlich fürsorglich geschützt und nicht vorschnell verkürzt werden sollte. Auch der Schlaf ist eine Art "Kindheit", mit spielendem Spielplatz ohne realen Bezug in den Alltag (Ausnahme Schlafwandel in die reale 3D-Welt). Die Körperteile sind deaktiviert, damit nicht Visionen ohne Sicherheitsprüfung in die reale Umwelt hinein greifen. Eine Traumwelt spielt virtuell. Reifung braucht Zeit. Als die Reifung auch im Wald durch monotone Gleichmacherei und Stressfaktor mit Monokulturen (meist Fichte) durch Enge und Druck durchgesetzt wurde, hoch gepeitscht wurde, kam später die Ernüchterung über den Schnellwuchs. Die menschliche Kultur hat vor Augen, was sie oberflächlich mit Druck durchsetzt und bewirkt. "Gleichschaltung" mit Schild und folgenden Schildbürgern: "Hier geht es an die Front". Nicht nur in dünnigen Kirchen. Historiker kennen den Gleich-Marsch und das Schild.
Wenn Menschen in Höhe und Breite ewig weiter wachsen wollen, wächst ein Problem für die Mitwelt und Umwelt. Wachstum im Alter beruht auf viele und längere Lebenserfahrungen und es wächst eher ein erkenntnisreicheres Bild zusammen. Die kurzsichtig und nicht gesehenen Nachteile kamen in der Monokultur in den sprichwörtlichen Horizont oder auf den "Radarbildschirm", also ins Bewusstsein. Es gibt viele Tiere, die viel schneller erwachsen werden als Menschen. Schneller und höher als Vorteil? Sollte der Mensch sich solchen Vorbildern nähern? Aber Einsparungen und Beschneidungen an der Kindheit sind kein wirklicher Fortschritt, denn die Natur gibt den Menschen nicht ohne Grund mehr Kinder-Zeit zum Lernen.
Inklusion. Ermutigung. Ideen und Modelle für alle Menschen. Von Mensch zu Mensch.
(f) (free) Freeware on (c) 2025 www.design-cad.de. Free for all on earth and in orbit :)
(f) https://www.design-cad.de
Aktualisiert: 2025, 2026
|